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Datum:
08.01.1981
Ort: Trans-en-Provence
FRANZÖSISCHE
REGIERUNG BESTÄTIGT UFO-LANDUNG
Eine
Ufo-Landung in Südfrankreich hinterließ materielle Spuren,
die von Regierungsbehörden sorgfältig analysiert und bestätigt
wurden. Das berichtet der französische Mediziner und Psi-Forscher
Dr. Alfred Krantz. Krantz entdeckte den offiziellen Untersuchungsbericht
"Analyse d'une Trace", (Analyse einer Spur), in einem Mitteilungsheft
der Regierungsbehörde vom 1. März 1983.
Darin
wird gesagt: Man sehe keinen Grund, Berichte über eine UFO-Landung
zwei Jahre zuvor zu bezweilfeln. Hinter diesem Bericht stand die "GEPAN",
die "Forschungsabteilung für unidentifizierte Flugobjekte",
die zum Raumforschugnszentrum Frankreichs gehört. Die Gendarmerie
im ganzen Land ist beauftragt, dieser Behörde auffällige Beobachtungen
unverzüglich zu melden und mit ihr zusammenzuarbeiten. Anfang 1981
kam so ein mysteriöser Vorfall zur Anzeige:
Am
8. Januar 1981 ist Monsieur Nicolai, 60 Jahre alt, im südfranzösischen
Trans-en-Provence mit Maurerarbeiten an einer Terasse oberhalb seiner Villa
beschäftigt. Gegen 17 Uhr sieht er plötzlich "ein rundes,
dunkles Objekt geräuschlos vom Himmel fallen." In einer Entfernung
von 80 Metern landet es; still und unbeweglich bleibt es liegen. Nicolai
nähert sich bis auf rund 45 Meter. Jetzt sieht er ein eiförmiges,
dunkelgraues Etwas, zweieinhalb Meter groß, aufgebaut wie aus zwei
ungleichen Halbkugeln, die ein flacher, 15 Zentimeter breiter Rand trennt.
Die obere Halbkugel ist höher und gewölbter als die untere.
Das Gehäuse, glatt und kompakt, wirkt blei-aluminiumfarben; waagerecht
weist sie einen größeren Durchmesser auf als senkrecht. Nicolai
kann keine Antennen, keine Fenster, keine Unebenheiten oder sonstige mechanische
Besonderheiten feststellen. Mehr Zeit zur Beobachtung bleibt dem Zeugen
nicht mehr:
Staub
aufwirbelnd, steigt das Objekt hoch, begleitet von einem leisen Pfeifton.
Dann neigt es sich seitlich und rast blitzschnell davon. Nicolai fallen
noch vier Ausbuchtungen an der Unterseite auf. Sofort rennt er zum Haus
und berichtet seiner Frau, was er gesehen hat. Am nächsten Tag gehen
beide zum Ort des Geschehens. Dort fallen ihnen sofort deutliche Spuren
am Boden auf, die vorher nicht dort waren. Sie benachrichtigen die örtliche
Gendarmerie, die GEPAN den Vorfall meldet. Die Untersuchung zeigt nun
: Der Abdruck besteht aus einer glatten Ebene mit einem Durchmesser von
2.10 bis 2.40 Metern, zwischen zwei kreisrunden Flächen, die sich
auf einer Seite "wie ein Hufeisen" öffnen. Offenbar rührt
er von einem tonnenschweren Objekt her. Wiederholt werden Proben vom Böden
und der Vegetation entnommen, jeweils in verschiedenen Abständen
vom Landezentrum. Unter dem Mikroskop weist der Boden erhebliche mechanische
und thermische Veränderungen auf. Ein Kristall wird gefunden, der
sonst in der Umgebung nirgends vorkommt. Auch Blattpflanzen wiesen erhebliche
Veränderungen auf: Ihr Gehalt an Chlorophyll, Karotin und anderen
Pigmenten schwankt bis zu 50 %, bei jungen Blättern sogar bis zu
80% - auch noch 40 Tage nach dem Vorfall. Je näher die Pflanzen zum
Zentrum standen, desto stärker waren die Abweichungen. "Jede
bekannte natürliche Ursache scheidet aus", schließt der
Bericht.
(
Quelle: "DNZ")
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Trans-en-Provence
Ich bin Jean-Jacques Velasco, dem Leiter der GEPAN in Toulouse
und Professor Michel Bounias vom nationalen Institut fuer
Agronomieforschung in Avignon fuer die Details ihrer
Untersuchung dankbar, die im Maerz 1983 von der GEPAN
zusammengefasst veroeffentlicht wurde.
Die Sichtung selbst ereignete sich am Donnerstag, dem 8. Januar
1981. Renato Nicolai sah ein fliegendes Objekt unter leisen
Pfeifgeraeuschen rasch herabstossen und hart auf seinem Hof
landen. Kurz danach gab das Objekt abermals ein Pfeifen von
sich, wirbelte etwas Staub auf, stieg bis in Baumhoehe und
verschwand in nordoestlicher Richtung. In diesem Augenhlick sah
Nicolai, der weniger als dreissig Meter vom Landeort entfernt
war, vier etwa 15 Zentimeter grosse Oeffnungen in der Unterseite
des Objekts, aus denen jedoch weder Rauch noch Flammen drangen.
Das Objekt hatte laenger als zehn Sekunden auf dem Boden
gestanden.
Nachdem es fortgeflogen war, bemerkte der Zeuge einen 1,80 Meter
grossen, ringfoermigen Abdruck im Boden. An mehreren Stellen im
Ring waren Schuerfspuren zu sehen. Das Objekt hatte einen
Durchmesser von 2,40 Metern und eine Hoehe von 1,80 Metern
gehabt, es war metallisch grau und von einem dicken Wulst
umgeben gewesen. Die Geraeusche, die es von sich gab, erinnerten
an starken Wind, und als es aufschlug, klang es, als sei ein
Felsbrocken auf den Boden gefallen.
"Als meine Frau am Abend nach Hause kam, sagte ich ihr, was ich
gesehen hatte", erklaerte Nicolai. "Sie hielt es fuer einen
Witz. Doch am naechsten Tag, als es wieder hell war, zeigte ich
ihr den ringfoermigen Abdruck. Sie rief unseren Nachbarn Urbain,
der mit seiner Frau herueberkam. Ich erzaehlte ihm davon, zeigte
ihm die Abdruecke, und er riet uns, die Polizei zu
verstaendigen."
Die Gendarmerie in Draguignan schickte morgens am Freitag, dem
9. Januar, einige Beamte, die Fotos machten und Bodenproben
nahmen. Per Fernschreiben wurde am 12. Januar das nationale
Raumforschungszentrum [CNES] eingeschaltet. Die Bodenproben
wurden der GEPAN [einer Abteilung des CNES] uebergeben, einige
Pflanzenproben schickte man an ein Labor des nationalen
Instituts fuer Agronomieforschung (INRA). Auf Bitten des INRA
wurden spaeter weitere Proben genommen.
Der Abdruck war ringfoermig, der Innendurchmesser betrug 2,10
Meter, der Aussendurchmesser 2,40 Meter. An mehreren Stellen im
Ring waren Rillen zu sehen, als sei ein Metallgegenstand auf den
Boden gepresst worden, der Schleifspuren hinterlassen hatte. In
diesen Rillen war die Vegetation voellig verschwunden.
Im Laufe der folgenden physikalischen Untersuchungen fand die
GEPAN heraus, dass die Erde im Innern des Rings komprimiert und
von einer 10 Millimeter dicken Kruste bedeckt war, die vor allem
aus Kalzium bestand. Ausserdem fand man geringe Spuren
dehydrierter Pflanzen. Eine mikroskopische Untersuchung ergab,
dass die Kruste wie mit Sandpapier abgerieben warden war. Auf
Mikrofotografien kann man einen Splitter Feuerstein erkennen,
der zerdrueckt und in den Boden gepresst worden war. Der Stein
weist deutliche Bruchlinien auf.
Die Proben wurden, um Blindversuche durchzufuehren, an mehrere
franzoesische Labors verschickt. Ein staatliches Labor, das
Labor der Paul Sebatier-Universitaet in Toulouse, das der
Universitaet von Metz und das der Universitaet von Pau bekamen
Bodenproben. Die Analysen bestaetigten uebereinstimmend, dass
mittels eines grossen Gewichts starker mechanischer Druck auf
den Boden ausgeuebt worden war. Dies habe zu Erosionen,
Schleifspuren und zur Erwaermung (nicht ueber 600 Grad Celsius)
gefuehrt. Ausserdem wurden Spuren von oxydiertem Eisen und
Kalziumkoerner gefunden, in die winzige Mengen Phosphate und
Zink gemischt waren. Eine detaillierte Analyse der "schwarzen
Flecken", der Schleifspuren, ergab, dass sie ausschliesslich aus
Eisen und Eisenoxid bestanden, "das buchstaeblich ueber den
Felsen gelegt" worden war. Die Dicke betrug hoechstens ein
Mikron oder sogar noch weniger.
1983, als ich mich mit Nicolai, Velasco und Bounias in Paris
traf, hatte ich die Gelegenheit, den Fall noch einmal
durchzugehen und etwas ueber die botanischen Analysen zu
erfahren. Die Methode, die man beim Entnehmen der Proben
angewendet hatte, war natuerlich fuer den Ausgang der
Untersuchung von grosser Bedeutung gewesen. In diesem Fall war
die GEPAN in der Lage gewesen, den oertlichen Behoerden klare
Richtlinien fuer die Entnahme der Proben am Tag nach der
Sichtung an die Hand zu geben.
Bei den betroffenen Pflanzen handelte es sich um wild wachsende
Luzerne (Medicago minima), die 1,50 Meter vom Mittelpunkt des
Rings und 18 Meter von dieser Stelle entfernt entnommen wurden.
Eine zweite Reihe von Proben wurde ausgehend vom Zentrum bis in
eine Entfernung von 9 Metern in regelmaessigen Intervallen
gezogen.
Bei der Analyse dieser Proben fand Professor Bounias heraus,
dass in den Blaettern, die (1,50 Meter vom Mittelpunkt entfernt)
aus dem Ring selbst entnommen worden waren, die Pigmentfarhen
ausgeduennt waren. Besonders die Werte fuer Chlorophyll A und B
lagen um ein Drittel unter den Normalwerten. Betakarotin war in
der Umgebung des Landeortes um fuenfzig Prozent reduziert,
Violaxanthin war zu 80 Prozent aus den juengeren Blaettern
entzogen. Diese Veraenderungen liessen an vorzeitige
Alterungsprozesse denken. Es sah aus, als seien die
Alterungsprozesse der Pflanzen in der Umgebung des Phaenomens
beschleunigt worden. Die Resultate liessen allerdings nicht auf
Strahlung schliessen, und Professor Bounias weigerte sich, ueber
die Natur einer nicht-ionisierenden Strahlung zu spekulieren,
die derartige Alterungsprozesse hervorrufen koennte. Auch hier
konnten wieder pulsierende Mikrowellen die Ursache gewesen sein.
Im November 1988 reiste ich zusammen mit meiner Frau und
Professor Bounias nach Trans-en-Provence. Wir besuchten die
Nicolais und gingen die Details der Sichtung durch.
Dank der Unterstuetzung eines gut ausgestatteten Labors im
Silicon Valley konnten wir die Proben, die im Ring - an der
Oberflaeche und in einer Tiefe von etwa 15 Zentimetern -
entnommen worden waren, noch einmal untersuchen. Das Labor fand
nichts Ungewoehnliches und stellte keinen signifikanten
Unterschied zwischen den Proben fest, obwohl man
Elektronenmikroskope einsetzte und eine Roentgenanalyse vornahm.
Diese erneute Analyse erlaubte es uns, die Moeglichkeit
auszuschliessen, dass die Pflanzen durch Chemikalien,
Zementpulver oder andere Oberflaechenstoffe beeinflusst worden
waren.
Nicolai spuerte nach dem Phaenomen keinerlei Nachwirkungen.
Jacques Vallee:
Konfrontationen
Zweitausendeins, Frankfurt 1991
S.94-97
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